Finanzielle Freiheit - so kannst du sie erreichen

Finanzielle Freiheit, unabhängig von allem sein – viele Träumen davon, und doch ist jeder Traum anders. Für manche bedeutet finanzielle Freiheit 5 Millionen Euro auf dem Konto, ein schickes Haus und ein schnelles Auto zu haben. Andere hingegen pflegen eine minimalistische Lebensweise und sind mit viel weniger Geld finanziell frei. Diese Menschen wollte vielleicht eine kleine Hütte im Wald am See haben, um jeden Tag in den Bergen wandern zu gehen.

Das Ziel einer jeden finanziellen Freiheit ist aber immer dasselbe: alle deine Ausgaben werden durch passive Einnahmen gedeckt. Du musst nicht mehr aktiv arbeiten gehen, und trotzdem sind alle Rechnungen bezahlt. Hier gilt auch für alle dieselbe Aufgabe: jeder, der die finanzielle Freiheit erreichen möchte, muss seine Finanzen in die eigenen Hände nehmen.

Diese 3 Schritte werden dir helfen die finanzielle Freiheit zu erreichen:

  1. Geld verdienen
  2. Geld sparen
  3. Geld gewinnbringend investieren

Verliere hierbei nicht deine Ziele aus den Augen. Sobald du einmal die finanzielle Freiheit erreicht hast, kannst du tun & lassen was du willst. Möchtest du auswandern oder „nur“ eine Weltreise antreten? Möchtest du vielleicht noch Teilzeit weiterarbeiten? Oder freiwillig bei einer gemeinnützigen Organisation helfen? Dir stehen alle Türen offen.

Wenn du nun Blut geleckt hast, dann lies weiter, wie du diese 3 Schritte gehen kannst.

1 | Geld verdienen

Finanzielle Freiheit beginnt mit Arbeit. Du musst am Anfang natürlich erstmal Geld verdienen, bevor du es sparen und anlegen kannst. Gerade als Angestellter hat man aber meistens nicht viel Handlungsspielraum. Du unterliegst den Weisungen deiner Vorgesetzten, und auch bei deinem Gehalt bist du an bestimmte Richtwerte gebunden. Große Gehaltssprünge sind meistens nicht möglich, ohne auch gleichzeitig viel mehr arbeiten zu müssen.

In diesem ersten Schritt kommen wir nun schon zum passiven Einkommen. Das passive Einkommen fließt dir passiv zu, du musst also nicht aktiv dafür arbeiten zu diesem Zeitpunkt. Es bedeutet aber nicht, dass du nicht etwas Zeit und Arbeit vorher investieren musst. Ein Beispiel für passives Einkommen sind zum Beispiel Einnahmen aus Büchern. Bevor du Geld mit diesen verdienen kannst, musst du das Buch schreiben. Du investiert einmal deine Zeit, und verdienst danach passiv das Geld durch die Buchverkäufe. Auch über einen Blog kannst du passiv Geld verdienen, in dem du Werbung schaltest oder Affiliate-Links platzierst. Doch auch in einen Blog musst du Zeit investieren, vor allem am Anfang. Die Texte schreiben sich schließlich nicht von alleine.

Die leichteste Art passives Einkommen zu generieren ist wohl die Börse. Durch die Anlage in Aktien oder ETFs kannst du ohne viel Aufwand Einnahmen generieren, die für deinen Vermögensaufbau nötig sind.

Finanzielle Freiheit durch passives Einkommen klingt gerne mal sehr reißerisch – mehr nach Clickbait. Wenn man sich jedoch mit den zahlreichen Möglichkeiten auseinandersetzt, diese kombiniert und langfristig durchzieht, dann steht deiner finanziellen Freiheit nichts im Wege.

2 | Geld sparen

Finanzielle Freiheit erreichen ohne Geld zu sparen wird leider nicht funktionieren. Jedoch musst du auf nichts verzichten, was leider viele mit dem Sparen verbinden. In diesem Beitrag zeige ich dir tolle Möglichkeiten, wie du gezielt Geld sparen kannst.

Um zielgerichtet Sparen zu können brauchst du zwei Dinge:

  1. ein Ziel
  2. eine Übersicht über deine Einnahmen & Ausgaben.

Sparen ohne Ziel zu verfolgen wird nur in den seltensten Fällen funktionieren. Wenn du zudem Ziele hast, bist du viel motivierter, weil das Ziel zu erreichen dich mit so viel Glück erfüllen wird.

Der erste Schritt für deine Übersicht über deine Einnahmen und Ausgaben ist es zu wissen, wie viel Geld du überhaupt zur Verfügung hast. Zu meinem erschrecken können die meisten Menschen mir nicht mal sagen, wie viel Geld sie im Monat überhaupt ausgeben können. Im nächsten Schritt ist es hilfreich sich Budgets zu setzen, so kannst du jederzeit nachvollziehen, wohin dein Geld fließt. Unterscheide hier zwischen deinen notwendigen Ausgaben bzw. deinen Fixkosten (Miete, Strom, Nahrung etc.) und deinen Konsumausgaben (Klamotten, Essen gehen/bestellen, feiern etc.). Ich meine damit jetzt nicht, dass du auf alle deine Konsumausgaben verzichten sollst, aber fokussiere dich auf diese, die dich wirklich glücklich machen. Den Rest der Ausgaben, die du dir dadurch sparst, kannst du dann in deine passiven Einnahmen einfließen lassen, um diese zu erhöhen.

3 | Geld investieren

Nachdem du nun Geld verdienst und auch sparst, musst du den nächsten Schritt gehen. Dein Geld auf dem Konto liegen zu lassen wird dir keine Zinsen geben. Wenn wir nun auch noch die Inflation betrachtet, verliert dein Geld sogar nicht an Wert mit jedem weiteren Tag. Investiere aber nicht dein ganzes Geld – dein Notgroschen sollte jeder Zeit für dich greifbar sein. Diesen solltest du am besten auf einem Tagesgeldkonto parken.

Den Rest deines Ersparten kannst du beispielsweise in Aktien & ETFs investieren, oder auch deine eigene Aus- und Weiterbildung. Investitionen in dich selbst durch Weiterbildungen können dir auf deinem beruflichen und privaten Weg viel bringen. Vielleicht erreichst du so neue Positionen und kannst mehr Geld verdienen. Oder du arbeitest nebenberuflich noch als Coach.

Bei der Investition in Finanzprodukte (Aktien, ETFs etc.) lässt es sich am einfachsten mit einem Sparplan sparen. Du kannst selber entscheiden wie hoch diese Sparbeträge monatlich sein sollen, und diese werden unkompliziert investiert.

Hier findest du den Beitrag über Aktien-Sparpläne, und hier über ETF-Sparpläne (gerade für Anfänger super geeignet).

Finanzielle Freiheit - mein Tipp für dich

Mein Tipp für dich: starte noch heute. Starte am besten jetzt. Überlege dir, was für dich finanzielle Freiheit bedeutet. Setze dir konkrete Ziele und arbeite auf diese hin.

Als Beispiel bekommst du nun noch Zahlen, welche du natürlich auf dich zuschneiden solltest.

In diesem Beispiel rechnen wir mit Ausgaben eines Pärchens:

  • 130 EUR Versicherungen
  • 600 EUR Miete
  • 150 EUR Nebenkosten(Gas, Wasser, Strom, Müllgebühr etc.)
  • 30 EUR Telefon/Internet
  • 400 EUR Lebensmittel
  • 300 EUR Sonstiges (Klamotten etc.)

Macht insgesamt: 1.610 EUR an monatlichen Ausgaben.

Du musst also mindestens 1.610 € monatlich an passiven Einnahmen generieren, um finanzielle Freiheit zu erreichen.

Das Geld auf dem Konto liegen zu lassen, macht wie gesagt keinen Sinn mehr. Du wirst fast nirgendwo mehr auch nur 1% Zinsen bekommen. Aber gehen wir jetzt einfachheitshalber von 1% Zinsen aus. In diesem Fall bräuchtest du ein Vermögen von 1.932.000,00 €. Das ist jetzt natürlich erstmal eine Hausnummer.

Investiert du dein Geld zum Beispiel in einen breit gestreuten ETF, beispielsweise in den MSCI World, konnte man in der Vergangenheit von durchschnittlich 7% Rendite im Jahr ausgehen. In diesem Fall bräuchtest du nur noch ein Vermögen von 295.320,00 €. Hört sich doch schon besser an. Jedoch solltest du dich mit diesem Investment, vor allem am Anfang, näher auseinandersetzen. Die Anlage in Aktien und ETFs birgt natürlich gewisse Risiken, worüber du dir jederzeit im Klaren sein musst. Dies sollte dich jedoch nicht davon abschrecken, diesen Schritt zu gehen.

Das Ziel der finanziellen Freiheit ist nicht unerreichbar wie du siehst, mit etwas Disziplin wirst du diese sicher erreichen.

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Mit meiner 5 Tage-Challenge und tollen Vorlagen zum Download findest du endlich einen leichten Anfang für deine Finanzen.

bild franziska stieber

Ich bin Franzi, unverbesserliche Optimistin, Parmesan-Liebhaberin und deine Lieblings-Finanzmentorin. Ich helfe dir mit Leichtigkeit und Leidenschaft deinen Vermögensaufbau und deine Altersvorsorge zu meistern.

 

Finanzen mit Franzi, 2020